06. August 2018 Spotlight

Spotlight - Thomas

So, nachdem Moritz den Startschuss gegeben hat, führe ich nun unser kleines alto.-Format fort.

Little Thomas in Kürze: Wenn ich nicht auf einer LAN-Party aufzufinden war und StarCraft, Counter-Strike oder Battlefield gezockt habe, war ich gerne draußen im Freien. Als Kind vom Lande habe ich es geliebt, das Dorf mit meinen Freunden unsicher zu machen und auch die benachbarten Dörfer zu erforschen. Meine Leidenschaft für die Technik habe ich auch schon früh entdeckt. Ich habe als kleiner Junge schon gern mit Computern gearbeitet, hatte großes Interesse am Linux-Betriebssystem und habe mich daher viel damit auseinandergesetzt.

Neue Erkenntnisse zu sammeln, Zusammenhänge zu entdecken und weiter an Lösungen zu forschen hat mir viel Spaß gemacht und meinen Wissensdurst bis heute nicht gestillt.

Irgendwann habe ich versucht Computer auseinander- und wieder zusammenzubauen. Dabei habe ich auch einmal den PC meiner Mutter getötet- Entschuldigung, Mama, nochmal an dieser Stelle! Aus diesen Fehlern konnte ich jedoch lernen und das ist auch definitiv kein zweites Mal passiert!

Nach meinem Sekundarabschluss habe ich dann beschlossen an der BBS meine Fachhochschulreife mit Fachrichtung Informatik zu machen. Hier habe ich dann ein tragisches Erlebnis erfahren müssen, das eine entscheidende Wende in mein Leben brachte. Ich habe eine schlechte Note im Programmieren bekommen, was mich unglaublich geärgert und meinen Ehrgeiz geweckt hat. Das konnte und wollte ich einfach nicht auf mir sitzen lassen. Fortan habe ich mich intensiv mit dem Programmieren beschäftigt und gemerkt, dass das echt Spaß macht.

Anfangs war es mein Ziel Systemintegrator zu werden, weshalb ich mich dann auch nach meinem Abi fleißig bei verschiedenen Unternehmen beworben habe. Leider hatte ich zu dem damaligen Zeitpunkt kein Glück. Aus dem Grund schob noch ein Jahr Wirtschaft an der BBS hinterher. Wirtschaft wird schließlich immer benötigt und kann einem nur weiterhelfen. Dort wurde ich von einigen Lehrern auf eine neue Schulform aufmerksam gemacht, die zu mir passte: der kaufmännische Assistent für Wirtschaftsinformatik.

So hängte ich also noch eine 2-jährige schulische Ausbildung hinterher. Hilfreich war hier die Kombination aus Wirtschaft und Informatik, da ich hier tiefergehendes Wissen in beiden Bereichen erlangen konnte, die ich vorher oberflächlich angekratzt habe. Ich bin in dieser Ausbildung sehr aufgeblüht und habe für mich entschlossen, dass ich genau diesen Weg weitergehen möchte. Schade war nur, dass es damals genau zwei oder drei Unternehmen gab, die genau diese Absolventen gesucht haben…

Also ging für mich die Reise weiter und ich recherchierte, wo ich eine praktische Ausbildung hinterhängen konnte und landete letztendlich bei alto.!

alto. war eines der wenigen Unternehmen in dieser Umgebung, die diese Ausbildung zum Fachinformatiker in Anwendungsentwicklung angeboten haben. Also bewarb ich mich und stellte mein Können in einigen Probetagen unter Beweis. Schnell konnte ich von mir überzeugen und die Ausbildung beginnen.

Während der Ausbildung konnte ich viele neue Erkenntnisse erlangen, die ich so in der schulischen Ausbildung noch nicht gelernt habe. Ich habe viel dazugelernt und die Arbeit in dem Team hat mir besonders gefallen. In der Ausbildung habe ich überwiegend mit PHP gearbeitet, aber der Reiz an JavaScript war schon immer da. Damals wurde das nicht gerne gesehen, wenn ich zwischendurch dann mit JavaScript rumhantiert habe. „Der typische Thomas“- hieß es, wenn ich etwas anders gemacht habe als wir machen sollten. Auch das Interesse an der App-Entwicklung wurde in der Ausbildungszeit geweckt und heute bin ich froh, dass ich mit JavaScript und App-Development meine Spezialgebiete gefunden habe.

Ein Tipp für Leute, die in dieselbe Richtung gehen möchten? Was mir bei meinem Beruf hilft ist meine Gelassenheit. Ich bin schwer aus der Ruhe zu bringen und gerade in meinem Beruf musst du viel Geduld haben. Machst du hier was, machst du wo anders was kaputt. Das ist der normale Lernprozess und mit den Jahren lernt man immer mehr dazu.

Mein Traum für die Zukunft? Ein Studium in Medieninformatik wäre schon nice! Ein bisschen Uni-Luft habe ich bereits geschnuppert und ja…mal schauen was die nächsten Jahre so bringen.

Ciao,


Thomas – App Developer