Kunde
Sigma Zentrifugen gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Laborzentrifugen. Ob für die Forschung, die Biotechnologie oder die Medizin: Sigma liefert Geräte, die überall dort zum Einsatz kommen, wo maximale Präzision und Zuverlässigkeit gefragt sind. Seit vielen Jahren begleiten wir das Unternehmen bei der digitalen Umsetzung seiner Projekte – übrigens genau wie das Schwesterunternehmen Martin Christ, das wir ebenfalls umfassend betreuen.

Aufgabe
Es gibt bei Zentrifugen unzählige Kombinationen aus Geräten, Rotoren und weiterem Zubehör. Bisher war es für Kunden und Interessenten gar nicht so einfach, selbst herauszufinden, welches Setup genau zu ihrem speziellen Anwendungsfall passt. Unser Ziel war es, einen Produktkonfigurator zu entwickeln, der genau diese Brücke schlägt. Er sollte den Vertrieb und den Kundensupport entlasten, indem er den Nutzern ermöglicht, ihre Anforderungen vorab selbst zu prüfen.
Projektdaten
Kunde:
Sigma Laborzentrifugen GmbH
Projekt:
Entwicklung eines Produktkonfigurators
Leistungen:
Design, TYPO3, Extension-Entwicklung
System:
TYPO3

Herausforderung
Bei über 3.000 verschiedenen Zubehörartikeln und Produkten stand die Frage im Raum, wie wir diese gewaltige Datenmenge effizient in einen digitalen Konfigurator überführen. Da seitens der Software von Sigma keine direkte Schnittstelle vorgesehen war, bildete eine Excel-Liste die einzige verfügbare Datenbasis.
Ein klassischer Datenbank-Ansatz mit nachträglicher Bearbeitungsfunktion im Backend hätte hier ein erhebliches Risiko für die Datenqualität bedeutet: Sobald Datensätze nach dem Import im CMS manuell verändert werden können, entstehen schnell Abweichungen zur Master-Liste des Kunden. Um solche Inkonsistenzen zwischen den Systemen von vornherein auszuschließen, wollten wir eine Lösung schaffen, die konsequent auf eine einzige „Source of Truth“ setzt und keine manuellen Korrekturen im CMS zulässt.


Herangehensweise
Da wir die Website in TYPO3 umgesetzt haben, haben wir den Konfigurator und das Import-Tool direkt in das System integriert. Für Sigma bedeutet das eine sehr einfache Verwaltung: Das Team benötigt nur ein einziges Login, um sowohl die redaktionellen Inhalte der Seite als auch die Produktdaten des Konfigurators zentral zu pflegen.
Statt eine zusätzliche Datenbank mit fehleranfälliger Editier-Funktion aufzubauen, nutzt das System die vorhandene Excel-Liste als Basis. Über fest definierte Spalten und Produktzuordnungen werden die Daten hochgeladen, wobei der gesamte Datenbestand im Konfigurator bei jedem Import eins zu eins ersetzt wird. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Website immer exakt den Stand der internen Master-Liste widerspiegelt und eliminiert die Gefahr von Inkonsistenzen zwischen dem Quellsystem und der Website.
Damit auch bei der Erstellung der Liste alles glattläuft, haben wir eine Validierung integriert, die unlogische Werte sofort erkennt. Im Frontend gleicht der Konfigurator die Eingaben der Besucher mit dieser Datenbasis ab und gibt präzise die Produkte aus, die alle Anforderungen erfüllen. Die ausgegebenen Zentrifugen werden dabei automatisch mit den entsprechenden Produktseiten in TYPO3 verlinkt, sodass Interessenten direkt alle Details zum Gerät aufrufen können und nur noch ein Klick zur Anfrage fehlt.
Ergebnis
Das Projekt zeigt, wie man vorhandene Datenstrukturen effizient nutzt, wenn keine direkte Schnittstelle möglich ist. Der Konfigurator dreht jetzt im Alltag seine Runden und nimmt dem Vertrieb eine Menge Erklärungsarbeit ab. Am Ende haben wir eine Lösung geliefert, die nicht nur technisch rund läuft, sondern Sigma auch Zeit einspart.




