Kunde
Die Martin Christ Gefriertrocknungsanlagen GmbH ist ein Hersteller von Spezialanlagen für die Gefriertrocknung. Solche Anlagen werden vor allem dort eingesetzt, wo empfindliche Stoffe schonend getrocknet und haltbar gemacht werden müssen, zum Beispiel in Pharma, Biotechnologie, Diagnostik und Forschung. Das Unternehmen entwickelt dafür Systeme vom Labormaßstab bis hin zu Anlagen für die Produktion. Martin Christ ist außerdem das Schwesterunternehmen von Sigma Laborzentrifugen.

Aufgabe
Auf der Website waren die Produkte und Konfigurationen bereits dargestellt, das Zubehörsortiment jedoch noch nicht. Unsere Ansprechpartner bei Martin Christ kamen dabei schon mit einer sehr konkreten Vorstellung auf uns zu, wie dieser Bereich aufgebaut sein sollte. Ziel des Projekts war es, das Portfolio vollständiger digital abzubilden und das Zubehör so in die Website zu integrieren, dass Nutzer es gezielt filtern, schnell auffinden und direkt anfragen konnten.
Gleichzeitig sollte die Anwendung in der Nutzung bereits shopähnlich funktionieren, obwohl kein eigentlicher Shop entstehen sollte. Nutzer sollten Zubehör einfach auffinden und anfragen können, ohne dafür die technische und inhaltliche Komplexität eines vollständigen E-Commerce-Systems aufzubauen. Die Lösung sollte sich dabei in die bestehende TYPO3-Website einfügen und für Martin Christ in der Pflege einfach bleiben.
Projektinfos
Kunde
MARTIN CHRIST Gefriertrocknungsanlagen GmbH
Auftrag
Zubehör-Integration mit shopähnlicher Anfragefunktion
System
TYPO3

Herausforderung
Die Lösung sollte schnell an den Start gehen und dabei ressourcenschonend umgesetzt werden. Gleichzeitig musste das Zubehör aktuell und strukturiert auf der Website abgebildet werden, obwohl keine Schnittstelle zur Verfügung stand. Die eigentliche Herausforderung bestand deshalb darin, einen praktikablen Weg für den Datentransfer zu schaffen, der ohne direkte Anbindung funktionierte und dennoch keine unnötige doppelte Pflege verursachte.


Herangehensweise
Um den Umfang des Projekts sinnvoll zu strukturieren, setzten wir auf ein Phasenmodell und starteten mit einem MVP. Innerhalb der bestehenden TYPO3-Website entstand so ein eigener Zubehörbereich, in dem Artikel filterbar dargestellt, über Detailseiten zugänglich gemacht und direkt angefragt werden konnten.
Zusätzlich wurde ein Anfragekorb umgesetzt, damit sich nicht nur einzelne Produkte, sondern auch mehrere Zubehörartikel gesammelt anfragen ließen. So bekam die Lösung einen deutlich shopähnlicheren Charakter, ohne zu einem vollwertigen Shopsystem zu werden.
Für die Pflege der Daten entschieden wir uns mangels Schnittstelle für den Import per XLSX-Datei. Auf diese Weise ließ sich das Zubehör strukturiert aktualisieren, ohne Inhalte an mehreren Stellen manuell pflegen zu müssen. Das hielt den Pflegeaufwand überschaubar und sorgte dafür, dass neue Daten verlässlich auf der Website aktualisiert werden konnten.




