Eine Google Suche auf einem Smartphone

Ist Ihre Webseite zeitgemäß?

Das vergangene Jahr hat gezeigt, wie wichtig das Thema Digitalisierung ist und dennoch verpassen viele Betriebe und Unternehmen noch immer die Chance, digitale Möglichkeiten wie eine moderne Webseite oder einen Onlineshop beispielsweise auf Basis von Shopware zur Sicherung ihrer unternehmerischen Zukunft zu nutzen. Besonders Unternehmen, die bis heute weiterhin ausschließlich über eine in die Jahre gekommene Internetseite verfügen, die rein für Desktop-Computer konzipiert wurde, werden künftig kaum eine Chance haben, sich gegen Konkurrenten mit einer mobilfreundlichen Webpräsenz durchzusetzen.

Was der Mobile-First-Index von Google für reine Desktop-Webseiten jetzt bedeutet

Mittlerweile verwendet die Mehrheit aller Nutzer, die eine Suche über Google ausführen, ein Mobilgerät wie ein Smartphone oder ein Tablet. Zukunftsorientiert reagierte die Suchmaschine Google bereits vor einigen Jahren auf die rasant zunehmende Anzahl von mobilen Internetnutzern und experimentierte bereits 2016 mit dem Mobile-First-Index. Ab Juli 2019 wurde die Mobile-First-Indexierung, bei der Inhalte und Informationen einer Internetseite nur der mobilen Version und nicht mehr der bisher herangezogenen Desktopversion entnommen werden, standardmäßig für alle neuen und Google bis dahin unbekannten Internetseiten aktiviert. Bis heute wurden viele weitere ältere und bestehende Webpräsenzen, die mobiltauglich sind, auf das Crawling und die Indexierung durch einen Smartphone-Bot umgestellt. Seit diesem Frühjahr gilt die Mobile-First-Indexierung als vollständig aktiv.

Ein kleiner Teil von Internetseiten wird zwar hin und wieder mit einem Desktop-Bot gecrawlt und auch eine entsprechende Desktop-URL kann in den Suchergebnissen noch für Nutzer angezeigt werden, wenn die Inhalte für den Desktop-Besucher am besten geeignet sind, aber mit zunehmender Anzahl an Mobilgerätenutzern werden folglich immer weniger Desktop-Suchen ausgeführt. Auch einem mobilen Internetnutzer kann die Desktopversion einer Internetseite zwar prinzipiell angezeigt werden, führt aber aufgrund von möglichen Darstellungsfehlern, langen Ladezeiten bis hin zum Ausfall jeglicher Bedienbarkeit zur Frustration beim Besucher. Die Folge: Der Webseitenbesucher verlässt enttäuscht die Internetseite und die entsprechende Seite wird aufgrund der negativen Signale von Google schlechter bewertet. Nach und nach wird diese URL mit größter Wahrscheinlichkeit aus den Suchergebnissen verschwinden.

Im Grunde heißt das für die allermeisten Betreiber einer reinen Desktop-Website, spätestens jetzt die Internetpräsenz für mobile Internetnutzer zu optimieren, um die Chance bei Google überhaupt gefunden zu werden, für sich nutzen zu können. Falls Sie also noch immer über eine Desktop-Only-Webseite verfügen, handeln Sie jetzt!

Worauf müssen Sie als Webseiten­betreiber achten?

Um Ihren Nutzer ein ausgezeichnetes mobiles Nutzererlebnis zu bieten, sollten Sie darauf achten,

  • dass Sie dem Google-Bot angeben, auf welche Inhalte Ihrer Website dieser zugreifen darf und auf welche nicht. Dies geschieht über robots.txt-Anweisungen.
  • dass die mobile Seite und die Desktop-Seite für Computer – sofern separate URLs für die Desktop- und die Mobilversion eingesetzt werden – absolut inhaltsgleich sind. Das gilt beispielsweise sowohl für Texte, Bilder, ALT-Attribute, Videos, Metadaten, Überschriften und strukturierte Daten als auch für Robots-Meta-Tags, die den Webcrawlern der Suchmaschinen mitteilen, ob eine Seite in den Index aufgenommen werden soll oder nicht.
  • dass Sie die Ladezeiten Ihrer Internetseite auf ein absolutes Minimum reduzieren, um eine hervorragende Nutzererfahrung beim Aufruf Ihrer Inhalte zu gewährleisten.
  • dass Ihr verwendetes Bildmaterial auf allen Endgeräten eine optimale Auflösung sowie Qualität aufweist und Ihre Bilder mit aussagekräftigen ALT-Attributen versehen sind.
  • dass Sie sowohl Bilder als auch Videos bei der Verwendung einer separaten mobilen Version optimal platzieren und diese nicht erst nach einer möglichen Anzeigeneinblendung oder Ähnlichem zu sehen sind. Dies würde sich sonst höchstwahrscheinlich negativ auf die User Experience Ihrer Besucher auswirken, die nach einem Klick auf ein Video-Suchergebnis auch ein Video, ohne dabei scrollen zu müssen, erwarten.

Setzen Sie auf Responsive Web­design und Mobil­freund­lichkeit

Wenn Sie in Bezug auf die Darstellung Ihrer Internetseite von Beginn an auf Nummer sicher gehen möchten, setzen Sie am besten auf Responsive Webdesign, das dynamisch programmiert ist und den Inhalt Ihrer Webseite je nach Endgerät optimal darstellt. Aber auch dabei sind einige Aspekte zu beachten. Hier zwei Beispiele:

  • Texte müssen auf allen Endgeräten gut lesbar sein.
  • Buttons oder Links müssen einen angemessenen Abstand zueinander haben und auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones leicht bedienbar sein.
Ansicht einer Webseite mit Responsive Webdesign auf verschiedenen mobilen Endgeräten

Sie haben Fragen?

alto. liefert Ihnen kom­petente Antworten

Gerne beantworten wir all Ihre Fragen rund um das Thema Responsive Webdesign oder analysieren Ihre Webseite und sagen Ihnen, zu welchen Suchbegriffen Sie auf welchen Positionen in den Google Suchergebnissen zu finden sind. Auf Wunsch unterbreiten wir Ihnen nach einer SEO-Analyse ein Angebot zur Optimierung Ihrer Webseite und deren Rankings. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns über Ihren Anruf oder Ihre Nachricht.

Sie möchten im Vorfeld wissen, wie gut Ihre Website ist, dann probieren Sie doch einfach unseren kostenlosen Website Check aus.

 

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Alexandra Helmke

Autor:

Alexandra Helmke

Content Marketing Expert. Identifiziert treffsicher alle Optimierungsmaßnahmen, um bei Suchmaschinen erfolgreich gefunden zu werden. Schreibt auf dem alto. Experten-Blog über Content-Marketing, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Web-Analysen.

Alexander Burchard, Digitalberater
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